WM – Vorlauf als erste Bewährungsprobe
Die gegnerischen Boote im Vorfeld einzuschätzen fällt im Leichtgewichts-Achter immer schwer. Denn oft sind es Mannschaften, die sich nur auf einem Rennen – oder wie in dissem Jahr bei keinem Rennen – in der Saison gezeigt haben. Einziger Hinweis sind “typisch starke” Nationen.
Nach einem noch etwas zogerlichem Start in unserem Vorlauf, haben wir über die Strecke immer besser zusammengefunden und konnten uns von Beginn an Leicht absetzen. Einzig das polnische Boot könnte das hohe Tempo auf der ersten Streckenhälfte mitgehen. Doch ein Vorsprung von über einer Bootslänge brachte uns in die konforme Situation, die letzten 500 m die Schlagzahl deutlich reduzieren zu können und mit kraftvollen Schlagen trotzdem unseren Bugball als erste über die Ziellinie zu schieben.
Die beiden vermeintlichen Hauptfavoriten im Finale am Samstag um 11:10 Uhr (dt. Zeit) haben sich allerdings im anderen Vorlauf direkt für das Finale qualifiziert. Italien und Australien haben mit starken Leistungen ebenfalls ihre Ansprüche auf den Titel deutlich gemacht.
Wir werden sehen, wie gut unser Achter in den nächsten Tagen noch zusammenfindet. Im Rennen gab es noch deutliches Steigerungspotential. Dies ist bei lediglich knapp 10 gemeinsamen Trainingseinheiten im Achter seit Februar diesen Jahren nun auch nicht weiter verwunderlich.
Es ist die letzte große Regatta für uns in diesem Jahr – abgesehen von den Norddeutschen Meisterschaften Ende September – und die wollen wir natürlich gewinnen.
Schlagwörter: 2012, Achter, LM 8+, Weltmeisterschaft, WM